Bewegung braucht das Kind...

aber nicht in absoluter Sicherheit.

Unter dem Aspekt der Sicherheit ist zu beachten, dass Bewegung und Bewegungsspiele niemals frei von Gefahren sind. Absolute Sicherheit kann nicht erreicht werden und ist auch aus pädagogischen Gründen wenig sinnvoll: Kinder müssen lernen, ihre Fähigkeiten einzuschätzen, Risiken zu kalkulieren und ihr Handeln entsprechend auszurichten. Befürchtungen, wonach ein vermehrtes Bewegungsangebot im Kindergarten zu einer Zunahme von Unfällen führt, sind unbegründet: Bewegungsgeschickte Kinder sind offensichtlich weniger unfallgefährdet.

Ungeschickte und koordinationsschwache Kinder sind viel häufiger unfallgefährdet als andere Kinder. Neuere Untersuchungen haben die Zusammenhänge zwischen ungenügender Bewegungskontrolle und der Unfallhäufigkeit bereits in Kindertagesstätten bestätigt. Viele Kinder sind nicht in der Lage, ihre Bewegungen zu steuern, ihre körperlichen Fähigkeiten richtig einzuschätzen und ihren Körper beim Fallen richtig abzufangen. (4)

Dies entbindet uns natürlich keinesfalls von der Verpflichtung, ernsthafte Gefahrenquellen auszuschalten, die Kinder mit möglichen Risiken vertraut zu machen, Kletter - und Turngeräte mit Matten zu sichern, auf geeignete Kleidung und Schuhwerk zu achten, usw.

Unsere Philosophie, unser Profil, unser Verständnis von Bildung und Erziehung

Dafür stehen wir:


Flitzpiepe, Wirbelwind, Springmaus, Klettermax sind Inbegriffe für glückliche, gesunde Kinder. Wir kennen sie rennend, hüpfend, springend, schaukelnd, kriechend, krabbelnd, kletternd, drehend, balancierend, rutschend. Dabei tun sie nichts anderes als eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse im Vorschulalter (und noch weit darüber hinaus) befriedigen. Kinder wollen sich bewegen, weil sie es brauchen. Sie tun es aus eigenem Antrieb wann immer sie Gelegenheit dazu haben.