Bewegung braucht das Kind...

Charakteristisch für den Sport ist das Streben nach technischem Können und nach Höchstleistung zum Zweck des Leistungsvergleiches. Wenn durch andere Möglichkeiten (z.B. Kita) eine Vielfalt an motorischen Übungsfeldern und Anlässen gegeben ist, muss das Spiel in der Fußballmannschaft oder dasTurnen in der Kinderturngruppe nicht schaden. Im Vorschulalter steht aber Vielseitigkeit unbedingt vor Spezialisierung!

In der frühen Kindheit erfolgt – entsprechend der körperlichen Reifung – eine zunehmende Vervollkommnung der bereits erworbenen Grundfertigkeiten wie Krabbeln, Stehen,Laufen aber auch Greifen. Die Fähigkeit zur selbständigen Fortbewegung verbessert sich rasch und die Bewegungen werden sicherer, zielgerichteter und ökonomischer. Später entwickelt das Kind mit viel Freude und Begeisterung Grundformen der sportlichen Motorik wie Rennen, Klettern, Hüpfen, Springen, Drehen, Schleudern, Balancieren, Schaukeln, Schwingen, Rutschen, Fangen und Werfen.

Nach unserem Verständnis bezieht sich Bewegung auch auf das Entwickeln feinmotorischer Fähigkeiten und Fertigkeiten. Schneiden, Malen, Drucken, Hämmern, Bohren, Sägen, eine Trommel schlagen, Fädeln, Stecken, Formen, Schleifen binden und Knöpfe schließen wird sich das Kind leichter aneignen können, wenn es durch grobmotorische oder auch großräumige Bewegungsmöglichkeiten beispielsweise ausreichende Körpererfahrungen sammeln konnte, ein Körperschema altersgerecht entwickeln konnte oder auch seine Auge – Hand – Koordination schulen konnte. Folgen von Bewegungsmangel oder von einseitiger rein sportlicher Bewegung manifestieren sich leider auch oft im feinmotorischen Bereich: Kinder, die über den Rand ihrer Malhefte malen, die keine Linie halten können, die zu großen oder zu schwachen Druck auf das Papier ausüben oder deren Strichführung zu schwach oder zu zittrig ist.

Wir achten bei unseren Kindern auf Vielseitigkeit und auf ein ausgewogenes Verhältnis von großräumigen – grobmotorischen und kleinräumigen – feinmotorischen

Betätigungsmöglichkeiten. Und ganz sicher werden auch Sportspiele oder sportlich geprägte Wettkämpfe gerade wegen der Vielfalt und Ausgewogenheit ihren Platz haben, wenn es die Kinder wünschen und das werden sie mit Sicherheit tun.

Unsere Philosophie, unser Profil, unser Verständnis von Bildung und Erziehung

Dafür stehen wir:


Flitzpiepe, Wirbelwind, Springmaus, Klettermax sind Inbegriffe für glückliche, gesunde Kinder. Wir kennen sie rennend, hüpfend, springend, schaukelnd, kriechend, krabbelnd, kletternd, drehend, balancierend, rutschend. Dabei tun sie nichts anderes als eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse im Vorschulalter (und noch weit darüber hinaus) befriedigen. Kinder wollen sich bewegen, weil sie es brauchen. Sie tun es aus eigenem Antrieb wann immer sie Gelegenheit dazu haben.