Bewegung braucht das Kind...

Wir verstehen das Kind als Akteur seiner Bildung. Dieses Verständnis von Bildung setzten wir um, indem wir Kindern zur Ermöglichung von Selbstbildungsprozessen geeignete Räume, Materialien und Zeit zur Verfügung stellen. Unsere Aufgabe dabei verstehen wir als Begleitung, Unterstützung, und Absicherung der kindlichen Bildungsprozesse. Wir wollen Kindern als Interaktionspartner Anregungen, Impulse und Orientierung geben, Sicherheit vermitteln, teilnehmen statt anleiten. Die Themen und momentanen Interessen der Kinder werden aufgegriffen, um gelenkte Angebote zu entwickeln. Über einen angemessenen Zeitraum können sich die Kinder projektbezogen Wissen und Können zu einem ausgewählten Schwerpunkt aneignen. Situation und Material sollen dabei so viel Aufforderungscharakter bieten, dass die Kinder aus eigenem Antrieb aktiv werden und sich Inhalte über das eigene Handeln erschließen. Wir gestalten unsere Arbeit so, dass die Kinder zum selbstständigen Denken und Handeln, zum Bauen und Konstruieren und zum Entwickeln von Lösungsstrategien angeregt werden. Bewegtes Lernen soll bei uns stattfinden: stampfend einen Vers lernen, klatschend Wörter in Silben trennen, rennend oder hüpfend Gegenstände nach Form oder Farbe ordnen, sich an den Händen fassend ein Dreieck bilden usw. usf.

Andererseits nehmen alle anderen Formen der kindlichen Betätigung ihren festen Platz bei uns ein. Malen und Gestalten, Bauen und Basteln, Musizieren, Matschen bis Töpfern, Tanzen und Theater spielen und vieles mehr. Aber auch da wird es mit Sicherheit sehr bewegt zugehen. Der Umgang mit Schere, Stift oder Klanghölzern ist in erster Linie ein motorischer und koordinativer Vorgang, der erst einmal angeeignet werden will und deshalb auch genügender Bewegungsanlässe bedarf. Kinder, welche ihren natürlichen Bewegungsdrang ausleben und befriedigen können, sind besser in der Lage, Anspannung und Entspannung zu regulieren und sich in körperlichen Ruhephasen zu konzentrieren.

aber keinen Leistungssport.

Zwar werden die Begriffe Sport und Bewegung oft synonym verwendet, jedoch haben sie eine unterschiedliche Bedeutung. Unsere Aufgabe sehen wir nicht darin, Kinder kräftiger, gelenkiger, schneller und ausdauernder zu machen, auch wenn dies durch die Nutzung unserer vielfältigen Bewegungsangebote als „Nebeneffekt“ eintreten könnte.

Unsere Philosophie, unser Profil, unser Verständnis von Bildung und Erziehung

Dafür stehen wir:


Flitzpiepe, Wirbelwind, Springmaus, Klettermax sind Inbegriffe für glückliche, gesunde Kinder. Wir kennen sie rennend, hüpfend, springend, schaukelnd, kriechend, krabbelnd, kletternd, drehend, balancierend, rutschend. Dabei tun sie nichts anderes als eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse im Vorschulalter (und noch weit darüber hinaus) befriedigen. Kinder wollen sich bewegen, weil sie es brauchen. Sie tun es aus eigenem Antrieb wann immer sie Gelegenheit dazu haben.