Bewegung braucht das Kind...

damit es sich seine Umwelt erobern und erschließen kann.

Die Neugier des Kindes ist groß. Wie können Kinder mehr Angebote zur Befriedigung ihrer Neugier und damit zum Lernen im weitesten Sinne erhalten, als in der sinnlichen Auseinandersetzung mit der zu entdeckenden Umwelt. Kinder brauchen eine Umwelt, die sie anfassen, fühlen, hören, riechen, in der sie sich (uneingeschränkt) bewegen und Erfahrungen sammeln können. Im aktiven Handeln wird das Greifen zum Begreifen, das Fassen zum Erfassen. Das Konkrete wird zum Abstrakten. Dieses Handeln ist ein wichtiger Teil der Entwicklung von Wissen, Urteil und Einsicht, also von geistiger Entwicklung zu betrachten. Denken vollzieht sich zunächst in der Form des aktiven Handelns - durch die handelnde Auseinandersetzung mit den für das Kind noch vielen unbekannten Dingen der Umwelt gelangt es spielerisch zu deren gedanklichen Beherrschung.

erhält es aber auch genügend Möglichkeiten dafür?

Kinder leben heute in einer Welt ständig wachsender Bewegungseinschränkungen. Reizüberflutung, Hektik, Motorisierung und Technisierung gehören zum kindlichen Alltag. Aktivitäten werden Kindern oft vorbereitet angeboten, veranstaltet und beaufsichtigt. Die räumliche und zeitliche Einengung des Alltags der Kinder und der damit verbundene Bewegungsmangel haben bereits tiefe Spuren hinterlassen. Bei Einschulungstests, Vorsorgechecks und Studien stellen Kinderärzte und Wissenschaftler fest, dass immer mehr Kinder physiologisch auffällig werden, körperliche Schwächen aufweisen und psychologische Probleme haben. Kinder sind übergewichtig, weisen mangelnde Fitness, koordinative und konditionelle Schwächen auf.

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Dafür stehen wir:


Flitzpiepe, Wirbelwind, Springmaus, Klettermax sind Inbegriffe für glückliche, gesunde Kinder. Wir kennen sie rennend, hüpfend, springend, schaukelnd, kriechend, krabbelnd, kletternd, drehend, balancierend, rutschend. Dabei tun sie nichts anderes als eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse im Vorschulalter (und noch weit darüber hinaus) befriedigen. Kinder wollen sich bewegen, weil sie es brauchen. Sie tun es aus eigenem Antrieb wann immer sie Gelegenheit dazu haben.