Bewegung braucht das Kind...

damit es sich in seiner Gesamtpersönlichkeit entwickeln kann.

Jedes menschliche Verhalten umfasst motorische, emotionale und kognitive Aspekte. Bewegen, Fühlen und Denken bilden eine Einheit. Bei Kindern ist diese Ganzheitlichkeit besonders stark ausgeprägt, denn sie nehmen noch mit ihremganzen Körper wahr. Je mehr Sinne des Kindes angesprochen werden, desto mehr neue Verknüpfungen werden im Gehirn gebildet. Die Aktivierung von außen ist Grundvoraussetzung für den ständigen Umbau des Gehirns, der die Selbstorganisation der Persönlichkeit vom Kindesalter an bedingt. Im Spiel und in der Bewegung machen Kinder ihre primären Erfahrungen, die sie direkt durch eigenes Tun, Aktivität, Einsatz ihres Körpers und der Sinne gewinnen. Durch das „Sich selbst Bewegen“ erhält das Kind die Möglichkeit seine Fähigkeiten bezüglich der Wahrnehmung und Wahrnehmungsverarbeitung in allen Sinnesbereichen, seine Konzentration und Ausdauer, seine Beobachtungs - und Nachahmungsfähigkeiten sowie seine Anstrengungsbereitschaft zu schulen. Ein erstes Aufgabenverständnis, das Entwickeln von Lösungsstrategien, die Freude am Experimentieren wird durch gelenkte Bewegungs – und Spielangebote gefördert. Schulreife bedeutet u.a. auch die altersgerechte Entwicklung in den genannten Bereichen der Persönlichkeitsentwicklung, welche bereits im Säuglingsalter beginnt. Die sich auch durch Bewegungsmangel einstellenden Defizite können oft nur mit gezielter therapeutischen Hilfe ausgeglichen werden.

damit es soziales Verhalten üben kann.

Bewegung und Spiel bieten unzählige Möglichkeiten auf den verschiedenen Stufen angesiedeltes soziales Verhalten zu erlernen. Beginnend mit dem Aufnehmen und Annehmen von Kontakten, über das gemeinsame Tun entwickeln sich Übungsfelder für das Absprechen und Einhalten von Regeln, das Lernen von Nachgeben und Durchsetzen sowie das Erfahren von Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme. Bewegtes Spiel veranlasst zu tolerantem wie auch kooperativem Verhalten, zur Entwicklung von Kritikfähigkeit und stärkt den Gemeinschaftssinn. Soziale Kompetenz entwickelt ein Kind nicht durch wortreiche Erklärungen oder in extra dafür geschaffenen künstlichen Situationen sondern in seiner natürlichen Lebenswelt, in der Bewegung und Spiel die häufigsten Anlässe bieten. Soziales Verhalten wird angeregt durch eigenes aktives Handeln, Empfinden, Ausprobieren und Schlussfolgern.

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Dafür stehen wir:


Flitzpiepe, Wirbelwind, Springmaus, Klettermax sind Inbegriffe für glückliche, gesunde Kinder. Wir kennen sie rennend, hüpfend, springend, schaukelnd, kriechend, krabbelnd, kletternd, drehend, balancierend, rutschend. Dabei tun sie nichts anderes als eines ihrer wichtigsten Bedürfnisse im Vorschulalter (und noch weit darüber hinaus) befriedigen. Kinder wollen sich bewegen, weil sie es brauchen. Sie tun es aus eigenem Antrieb wann immer sie Gelegenheit dazu haben.